Sonographie des Sentinel-Lymphknotens bei malignem Melanom

Bibliographic Details
Authors and Corporations: Kahle, B.
Title: Sonographie des Sentinel-Lymphknotens bei malignem Melanom
In: Der Hautarzt, 51, 2000, 12, p. 915-919
published:
Springer-Verlag
Physical Description:915-919
ISSN/ISBN: 0017-8470
Summary:<Emphasis Type="Bold">Hintergrund und Fragestellung.</Emphasis> Die Exstirpation des mittels Lymphabstromszintigraphie dargestellten Sentinel-Lymphknotens gewinnt in der Therapie des malignen Melanoms an Bedeutung. Die Frage, ob der Sentinel auch sonographisch diagnostiziert werden kann, war Gegenstand der Untersuchung.<Emphasis Type="Bold">Patienten/Methodik.</Emphasis> Bei 23 Patienten mit malignem Melanom (16 w, 7 m, Durchschnittsalter: 42,7 Jahre) wurde die Indikation zur Exstirpation des Sentinel-Lymphknotens gestellt. Vor der präoperativen Lymphabstromszintigraphie wurde die Sonographie der regionären Lymphknoten durchgeführt. Die Lokalisation von Lymphknoten mit umschrieben kappenartig verbreiterter Rinde wurde kutan entsprechend der Insonationsachsen markiert (M1). Während der Tc99m-Lymphabstromszintigraphie wurde der Sondenauflagepunkt mit der höchsten Countrate senkrecht zur Hautoberfläche markiert (M2). Anschließend erfolgte eine 2. Sonographie der Region.<Emphasis Type="Bold">Ergebnisse.</Emphasis> Bei allen Patienten bestand eine direkte Übereinstimmung von M1 und M2. Intraoperativ konnte die sonographisch dokumentierte Lage zu den Nachbarstrukturen des Sentinel in allen Fällen bestätigt werden. Die Sonographie nach der Szintigraphie zeigte eine unschärfere Abgrenzung zwischen Rinde und Mark.<Emphasis Type="Bold">Schlussfolgerungen.</Emphasis> Unsere Ergebnisse lassen darauf schließen, dass der Sentinel-Lymphknoten sonographisch identifiziert werden kann. Die präoperative Sonographie stellt eine wichtige Ergänzung zur Lymphabstromszintigraphie dar.
Type of Resource:E-Article
Source:Springer Journals
Language: German